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Freie Demokraten wollen Förderschulen erhalten

 

 

Die Gruppe FDP/GfE im Kreistag will die Förderschulen im Landkreis Northeim erhalten. „Die Förderschulen leisten bei der Arbeit mit Kindern, die besonderen Unterstützungsbedarf haben, eine erstklassige Arbeit. Deswegen sind die Förderschulen Teil einer erfolgreichen Inklusion und nicht das Problem. Wir setzen uns auf der Landesebene weiterhin dafür ein, die Förderschulen Lernen dauerhaft zu erhalten, auch im Grundschulbereich. Wir halten die nun geschaffene befristete Verlängerung bis 2021/2022 für unzureichend“, so der Landtagsabgeordnete und Kreistagsabgeordnete der FDP, Christian Grascha. Bedauerlicherweise habe die CDU ihre Wahlversprechen nicht durchsetzen können. Im Landkreis werde sich die Gruppe FDP/GfE dafür stark machen, dass die Verlängerungsoption genutzt werde. Mittlerweile würden alle anerkennen, dass die Umsetzung der Inklusion ein Problem sei. „Es wäre verantwortungslos, sich nun von einem erfolgreichen und funktionierenden System der Förderschulen zu verabschieden“, so Grascha, der Mitglied im Schulausschuss ist. Das einzelne Kind mit seinen Bedürfnisse müsse im Mittelpunkt stehen und nicht das politische Ziel einer Zwangsinklusion. Der nächste Schulausschuss, Anfang April, müsse nun eine Entscheidung bringen, damit Eltern und Schulen Planungssicherheit haben. Die Aufrechterhaltung eines gesonderten Förderangebots für die Kinder müsse das Ziel der Kreispolitik sein. 

Die Freien Demokraten zeigen sich mit dem Beschluss des Schulausschusses zufrieden, den Schulbezirk bei der Schulform der Oberschule nach Northeim und nach Bad Gandersheim zu öffnen. „Nachdem der Kreistag der Gemeinde Kalefeld schon die Schließung der Auetalschule zugemutet hat, wollen wir den Eltern zumindest die Wahlfreiheit bei der Schulwahl geben“, sagte Grascha. „Es gibt sowohl gesellschaftliche als auch wirtschaftliche Verbindungen von Kalefeld aus nach Bad Gandersheim und nach Northeim. Beide Oberschulen haben nun auch die Chance, mit ihrem Konzept Schülerinnen und Schüler sowie Eltern zu überzeugen“, so der Gruppenvorsitzende der FDP/GfE im Kreistag, Irnfried Rabe abschließend.

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